Diesel, Benzin – oder …. wird es in Zukunft ein anderer Kraftstoff? Samstag, 19. November 2016
Gastartikel von ersatzteilekauf24.at

Bei dem ganzen Gerede über Abgaswerte, Umweltschutz und erneubare Energie stellt sich langsam jeder die Frage: Wie wahrscheinlich sind die Prognosen, dass Benzin und Diesel als Kraftstoff für Autos in naher Zukunft gänzlich nicht mehr verwendet wird?

Mit Benzin oder Diesel betriebene Kraftfahrzeugmotoren sorgen seit mehr als 100 Jahren für den Siegeszug der Autos. Ob das in den kommenden Jahren und Jahrzehnten immer noch so sein wird? Einige Fakten sprechen deutlich dagegen, schließlich werden Benzin und Diesel in den meisten Fällen aus Erdöl, einem fossilen Energieträger hergestellt. Beide bestehen aus organischen Kohlenstoffverbindungen, die bei ihrer Verbrennung schädliche Abgase frei setzen. Die Politik versucht, die Emission der Abgaswerte einzudämmen und verschärft die Vorschriften zur Abgasemission ständig.

Bald sind die technischen und wirtschaftlichen Grenzen erreicht

Die Vorschriften zur Abgasemission müssen von den Ingenieuren in den Unternehmen umgesetzt werden. Was passiert, wenn diese nicht eingehalten werden, haben wir vor kurzem erst am Beispiel von Volkswagen erlebt. Bisher konnten die Autobauer die Vorschriften noch einhalten, da die Ingenieure die Technik in den Benzin- und Dieselmotoren ständig weiter entwickeln. Inzwischen geraten die Ingenieure allerdings nicht nur an technische, sondern auch an ökonomische Grenzen. Hier sind Alternativen gefragt – sowohl bei den Motorenkonzepten, als auch bei den künftigen Treibstoffen. Können Elektromotoren und Hybridantriebe künftig die Diesel- und Ottomotoren in den Fahrzeugen ersetzen?

Alles Auslauf-Modelle?

Spätestens wenn die weltweiten Vorräte an Erdöl knapper werden dürften die klassischen Motoren zu Auslaufmodellen werden. Langfristig werden sich alternative Antriebstechnologien durchsetzen, mittelfristig könnte gerade der Ottomotor als Hybridantrieb oder mit alternativen Kraftstoffen noch eine Zukunft haben. Alternative Kraftstoffe reduzieren die Kosten für den Treibstoff ebenso wie den Ausstoß an Abgasen. Zu diesen zählen Erdgas (CNG) und Autogas (LPG).

Viele Ottomotoren können auf diese alternativen Treibstoffe umgerüstet werden – viele Autoteile-Händler bieten die dafür nötigen Bausätze an. Wird ein Ottomotor auf den Betrieb mit Erdgas umgerüstet, stößt dieser nur noch ein Viertel an Kohlenmonoxid und drei Viertel an Kohlendioxid aus, im Vergleich zu einem Ottomotor, der mit Benzin betrieben wird. Auch beim Betrieb mit Autogas sinken die Emissionen an Kohlendioxid und Stickoxiden, ebenso wie die Kosten für den Treibstoff.

Hybrid-Technologie als Alternative

Mit einem E-Motor lässt sich der Benziner gut ergänzen. Besonders im Teillastbetrieb arbeiten die Ottomotoren eher ineffizient, hier sinkt der Wirkungsgrad zwischen 10 und 20 Prozent. Werden sie dagegen von einem E-Motor ergänzt, ist der Wirkungsgradbereich optimaler, zusätzlich wird die Batterie aufgeladen. Fachhändler wie ersatzteilekauf24.at bieten bereits Ersatzteile für Elektroautos von verschiedenen Autoherstellern an. Besonders effizient sind diese Hybridmotoren, wenn sie die Bremsenergie wirkungsvoll nutzen können. Die hybride Technologie steigert jedoch nicht nur die Effizienz, sondern auch die Leistung: arbeiten Elektro- und Benzinmotor zusammen, verbessert sich die Beschleunigung wesentlich. Das liegt daran, dass der Stromantrieb ohne jede Verzögerung anschiebt, im Gegensatz zum Ottomotor. Nachteil der Fahrzeuge sind die höheren Kosten für deren Anschaffung und die etwas geringere Auswahl an Modellen. Gegenüber reinen Elektro-Fahrzeugen sind die hybrid betriebenen Fahrzeuge ebenfalls im Vorteil: Sie sind günstiger als diese und besitzen mindestens die gleiche Reichweite wie ein benzinbetriebenes Auto.

Mittelfristig hat der Hybridantrieb die Nase vorne

Für Fachleute gilt aus den oben genannten Gründen der Hybridantrieb als wahrscheinlichster Kandidat, der die klassischen Diesel- und Benzinmotoren ablösen sollte. Mild- und Vollhybridmodelle werden sich wahrscheinlich auf dem Markt durchsetzen. Mit Elektromotor betriebene Fahrzeuge werden vermutlich länger brauchen, bis sie Verbrennungsmotoren ersetzen können. Bisher sind sie dazu weder ökologisch noch ökonomisch in der Lage. Sie werden sich dort am ehesten durchsetzen, wo sie ihre Stärken ausspielen können: für die Stadt reicht ihre kurze Reichweite und die Tatsache, dass sie keine lokalen Emissionen verursachen, zunächst aus.

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