Entwicklung der Spritpreise im Jahr 2013 – Licht und Schatten Montag, 20. Januar 2014

Erfreulicherweise ist Sprit im Verlauf des Jahres 2013 billiger geworden. Im Monatsdurchschnitt kosteten sowohl Diesel als auch Benzin im Dezember 2013 jeweils um ca. 0,05 Euro je Liter weniger als im Jänner 2013. Auslöser dafür ist der gesunkene Rohölpreis. So weit so gut. Bei näherer Betrachtung fällt aber noch etwas auf.

Laut Bericht des ÖAMTC ist der Ölpreis binnen Jahresfrist um 6,3% gesunken. An den Tankstellen wurde Diesel im selben Zeitraum aber lediglich um 3,7% billiger, Benzin um 4,0%. Die Mineralölkonzerne haben ihre billigeren Einkaufspreise also – wieder einmal – nicht zur Gänze an uns Konsumenten weitergegeben sondern lieber ihre ohnehin schon beträchtliche Gewinnspanne weiter erhöht.

Daraus ist zudem erkennbar  dass sich der Dieselpreis immer mehr dem Benzinpreis annähert. Der Preisvorteil von Diesel schwindet immer mehr und lag im Monatsschnitt vom Dezember bei unter einem Cent je Liter. Der Grund dafür liegt darin, dass der Benzinpreis prozentuell stärker gefallen ist als der Dieselpreis (3,7% im Vergleich zu 4,0%). Anders herum gesehen ist Diesel im Vergleich zu Benzin auch 2013 weiter teurer geworden. „Versteckte Preiserhöhung“ nennt man so etwas. Ein zusätzliches nettes Sümmchen für die Mineralölkonzerne.

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