Gezielte Urlauber-Abzocke in Tourismusregionen Donnerstag, 8. August 2013

Auch die Mineralölfirmen möchten am Urlauberverkehr, der gen Süden durch Österreich rollt, verdienen. Und sie tun es auch. Und zwar kräftig.

Vor wenigen Tagen berichtete der Kurier davon, dass die Spritpreise in Salzburg, Tirol und Kärnten derzeit im Durchschnitt um bis zu 12 Cent je Liter höher sind als in den östlichen Regionen unseres Landes. Andernorts sowie in den Ballungszentren wurden die Preise hingegen kaum erhöht, sodass es im Österreich-Durchschnitt nicht so dramatisch auffällt. Die Preise explodieren gezielt entlang der Transitrouten.

Dass man damit die einheimischen Autofahrer einmal mehr verärgert spielt keine Rolle, so lange die Kasse klingelt. Und das funktioniert deshalb, weil Sprit in unseren Nachbarländern großteils noch teurer ist als bei uns. Daher tanken die Urlauber bewusst in Österreich. Ist doch klar, dass sich die ach so armen Mineralölfirmen ein kräftiges Stück vom Kuchen des einträglichen Geschäfts mit den Touristen abschneiden.

Siehe dazu

Preisniveau Europa-Vergleich Diesel
Preisniveau Europa-Vergleich Superbenzin

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Der Wunsch nach mehr Preisstabilität

Es ist schätzungsweise so an die 25 Jahre her, als die Treibstoffpreise noch über Monate stabil waren und Spritpreis-Änderungen vorab abends zur besten Sendezeit in den Fernsehnachrichten angekündigt wurden. Für viele Jüngere unvorstellbar. Plötzlich war das nicht mehr möglich. Auf einmal war es eine wirtschaftliche Notwendigkeit, dass sich die Preise öfters änderten.

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Teures Tanken im Urlaub

Pünktlich zu Beginn der Urlaubszeit hat der VCÖ, der Verkehrsclub Österreich, Ende Juni das Ergebnis einer Analyse veröffentlicht wonach Sprit in den meisten der 30 untersuchten europäischen Ländern teurer ist als in Österreich…

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