Neues Jahr – neues Unglück Dienstag, 11. Februar 2014

Das Jahr 2014 beginnt für die österreichischen Autofahrer wie so viele Jahre in der Vergangenheit auch mit der Ankündigung weiterer Maßnahmen zur steuerlichen Schröpfung von 77% aller österreichischen Haushalte (lt. Konsumerhebung 2009/2010 der Statistik Austria gibt es in 77% aller österreichischen Haushalte mindestens ein Auto).

Rund 300 Millionen Euro pro Jahr soll die Erhöhung der Normverbrauchsabgabe NoVA und vor allem der motorbezogenen Versicherungssteuer ab dem 1. März 2014 dem Fiskus einbringen.

Laut Bernhard Wiesinger, dem Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung, gibt der Durchschnittsösterreicher bereits mehr als 30 Prozent seines Einkommens für das Auto aus. Zudem seien die Kosten für das Autofahren seit dem Jahr 2000 um über 20 Prozent stärker angestiegen als die Kosten der allgemeinen Lebenshaltung.

Weitere Belastungen der Autofahrer kratzen damit für viele bereits hart an der Schmerzgrenze. Dass sich viele Straßen in unserem schönen und eigentlich doch so reichen Land in einem dermaßen erbärmlichen Zustand befinden, dass einem die Stossdämpfer des eigenen Fahrzeuges leid tun, trägt nicht gerade zum Verständnis für weitere Steuererhöhungen bei.

Im Clubmagazin des ÖAMTC vom Jänner 2014 wird vorgerechnet, dass wir Autofahrer im Jahr 2013 rund 9,4 Milliarden Euro an Abgaben abgeliefert haben – ohne Strafgelder und lokale Parkgebühren. Lediglich 3,9 Milliarden Euro davon kamen dem Straßenverkehr zugute. Der große Rest von rund 5,5 Milliarden Euro ist einfach in irgendwelchen Budgetlöchern versickert.

Auch die neuerlichen Mehreinnahmen sind nicht zweckgebunden und werden wohl ebenfalls wieder dafür verwendet werden um an anderer Stelle Löcher zu stopfen – leider aber keine Schlaglöcher.

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