Zur Kasse bitte Montag, 24. Februar 2014

Nächste Woche ist es so weit. Durch die Erhöhung der motorbezogenen Versicherungssteuer werden wieder einmal alle Autofahrer zur Kasse gebeten. Bisher wurde die motorbezogene Versicherungssteuer anhand eines Fixbetrags pro KW berechnet. Die neue Berechnung erfolgt gestaffelt, sodass die Erhöhung Fahrer von leistungsstärkeren Autos härter trifft.

Umweltbewusste Halter kleinerer Fahrzeuge mag das freuen – aber Schadenfreude war bekanntlich noch nie ein Erfolgsrezept. Und die Erhöhung trifft nicht nur die Fahrer von Boliden sondern so gut wie jeden.

Bei einem Fahrzeug mit 75 KW (102 PS) erhöht sich die motorbezogene Versicherungssteuer mit 1. März 2014 bei monatlicher Zahlweise um 3,92 EUR pro Monat. Das mag auf den ersten Blick nicht viel erscheinen, aber es ist eine Erhöhung um sage und schreibe 12,73%.

Dies ist das Minimum um das die Steuer erhöht wird (außer bei Fahrzeugen mit einer Leistung von bis zu maximal 24 KW – diese bleiben wie bisher steuerfrei).

Wer ein Fahrzeug mit 150 KW (204 PS) sein eigen nennt, der darf sich über eine Mehrbelastung von 21,39% „freuen“. Und bei 200 KW (272 PS) wird es mit 25,64% Erhöhung schon so richtig bitter.

Dr. Felix Clary, Vorsitzender des Verbandes der Automobilimporteure sagt dazu „Die nochmalige Erhöhung des im EU-Vergleich bereits auf einsamen Spitzenniveau befindlichen Steuersatzes ist unverhältnismäßig, in diesem Ausmaß sogar schon sittenwidrig. … Nach der unverständlichen Erhöhung der NoVA wird mit der motorbezogenen Versicherungssteuer die zweite Luxus-Steuer für das Auto angehoben, das kein Luxus ist und auch keiner werden darf. Spätestens mit dieser Steuerbelastung befinden wir uns aber auf dem direkten Weg dorthin.“ (Quelle: Pressemeldung des Arbeitskreises der Automobilimporteure).

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