Benzinpreise steigen stetig an – So fahren Autofahrer spritsparend! Dienstag, 1. Juli 2014
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Es ist jedes Jahr dasselbe: Autofahrer beschweren sich über ansteigende Benzinpreise und sind dennoch machtlos, weil sie auf Ihr Fahrzeug angewiesen sind und dieses nun einmal Benzin benötigt. Dabei hat es die österreichischen Autofahrer im europäischen Vergleich nicht einmal schlecht getroffen, denn in zahlreichen EU-Staaten müssen Autofahrer für das Tanken erheblich tiefer in die Tasche greifen, allen voran in Norwegen.

Die Norweger müssen nach einer aktuellen Datenerhebung (Stand 26.05.2014, Quelle: AVD) 1,94 Euro für einen Liter Super Benzin zahlen – zum Vergleich: der europäische Durchschnittspreis für einen Liter Super Benzin liegt bei 1,50 Euro.

So befindet sich Deutschland mit einem derzeitigen Benzinpreis von 1,56 Euro demnach im absoluten Mittelfeld, Österreich liegt mit 1,37 Euro gar im untersten Viertel. Auch in Italien und in den Niederlanden können Autofahrer nicht unbedingt günstig ihren Tank füllen, denn sie belegen Platz 2 und Platz 3 in der derzeitigen Statistik der teuersten EU-Mitgliedstaaten für einen Liter Super Benzin. Doch es geht auch preisgünstiger. Wer das Glück hat, schnell und unkompliziert in die europäischen Oststaaten Polen und Bulgarien zu gelangen, sollte diese Möglichkeit in jedem Fall nutzen, denn mit Benzinpreisen von rund 1,28 Euro je Liter Super Benzin lässt sich viel Geld einsparen.

Hinsichtlich der Benzinpreise in Europa lässt sich ganz eindeutig eine Tendenz ausmachen: In West- und Nordeuropa zahlen Autofahrer für Ihren Sprit einen erheblich höheren Geldbetrag als in den osteuropäischen Staaten. Doch leider können nicht alle von den günstigen Benzinpreisen in Osteuropa profitieren, so dass generell auf eine benzinsparende Fahrweise geachtet werden sollte. Damit können Autofahrer nicht nur Geld sparen, sondern leisten auch einen Beitrag zum Umweltschutz.
Benzinpreise in Europa

Benzinsparendes Fahren – Experten geben Tipps

Fahrschullehrer sind Experten auf dem Gebiet des spritsparenden Fahrens, denn es gehört zu ihrer Berufsgruppe den Fahrschülern möglichst benzinsparendes Autofahren zu vermitteln und gleichzeitig anfallende Kosten so weit wie möglich zu drosseln. So empfehlen sie Autofahrern stets vorausschauend zu fahren, den Mindestabstand einzuhalten und die Geschwindigkeiten der Verkehrssituation anzupassen. Dies vermindert nämlich den Energieverbrauch, jedoch sollten Autofahrer aufpassen, dass sie nicht untertourig fahren und unter einer Drehzahl von 1000U/min kommen. Anders formuliert: Es sollte nicht unter Zeitdruck gefahren werden und möglichst frühzeitig in den nächst höheren Gang zu schalten. Nachfolgend werden noch einmal kurz die wichtigsten Tipps zusammengefasst:

  • vorausschauend fahren und Abstand einhalten
  • bei hohen Geschwindigkeiten Schubabschaltung nutzen
  • Fahren zu Hauptverkehrszeiten vermeiden
  • in den Sommermonaten Sommerreifen verwenden
  • Fenster während der Fahrt geschlossen halten
  • frühzeitig in den nächst höheren Gang schalten
  • nicht untertourig fahren (über 1000 U/min)

Wer diese Tipps beherzigt, kann langfristig viel Geld einsparen, da weniger Benzin verbraucht wird. Zudem wird durch eine angepasste, spritsparende Fahrweise die Umwelt weniger belastet.

Originalquelle: 7 Tipps für sparsames Autofahren von Fahrschulen

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